Archiv der Kategorie ‘GWD Minden‘

Das Blog-Quiz 2012 – waren Sie ein treuer Blog-Leser?

Sonntag, den 30. Dezember 2012

Zugegeben, unser Blog hat in diesem Jahr etwas “gelitten” – die Vielzahl an Veranstaltungen ließ oft keine Zeit für mehr Berichte. Wir geloben Besserung in dieser Hinsicht – unser Vorsatz für’s neue Jahr.

Dennoch ist mal wieder einiges zusammengekommen, und wenn Sie regelmäßig mitgelesen haben, sollte unser berühmt-berüchtiges “Blog-Quiz” kein größeres Problem darstellen. Wobei: die ein oder andere Frage hat’s durchaus in sich.

Viel los in 2012!

Wir wünschen all unseren Kunden, Mitarbeitern, Kollegen, Lieferanten und Freunden einen guten Rutsch in ein glückliches, erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2013!

Und hier geht’s zum Q U I Z !

GWD Minden – Technik für Aufstiegsspiel und Aufstiegsparty

Donnerstag, den 3. Mai 2012

GWD Minden ist wieder erstklassig! Nach zwei langen Jahren in der zweiten Bundesliga machten die Grün-Weißen den Aufstieg gegen den HC Empor Rostock perfekt. Bereits im Vorfeld des Spiels standen die Chancen für einen Aufstieg sehr gut, nur ein Punkt fehlte um die Zweite Handballbundesliga zu verlassen. Damit das Spiel auch den richtigen Drive bekam und im Anschluss gebührend gefeiert werden konnte, durften wir von Lange & Ohlemeyer Veranstaltungstechnik das Spektakel technisch unterstützen.

Beschallung: Diesmal geflogen

Bereits von 2008 bis 2010 begleiteten wir die Bundesliga-Spiele in der Kampa-Halle mit Tontechnik für die Einlauftrailer. Beim Spiel gegen Rostock bedurfte es jedoch an keinem Videosound, vielmehr sollte der tonale “Druck” von Einlauf, Durchsagen und Szenenjingles (im Profi-Handball inzwischen elementarer Spielbestandteil) erhöht und das akustische Erlebnis der Zuschauer verbessert werden. Eine mobile Lösung wie bis 2010 schied daher aus – ein hängendes Soundsystem war das Mittel der Wahl. An der “Einlaufseite” der Kampa-Halle wurden zu diesem Zweck zwei Mono-Cluster mit jeweils zwei Seeburg Acoustic Line K2 und zwei B1801 als Sub-Unterstützung geflogen.

Beam-Movinglights flankieren den Einlauf

Auch in lichttechnischer Hinsicht wurde der Einlauf stimmungsvoll inszeniert: Auf zwei fahrbaren Traversenstrecken wurden insgesamt zehn Beam-Movinglights der 250er-Klasse verbaut, die beim Einlauf quer durch die Halle kreisten und diese mit grün-weißen Lichtstrahlen erfüllten. Die Traversen selbst wurden mit LED-PARs 56x3W beleuchtet. Die Ansteuerung übernahm eine Jand’s Hog 250.

Da die Traversenwagen mit acht Meter Länge eher störend für den Spielverlauf sind, mussten diese nicht nur zwischen “Warmspielen” und Einlauf positioniert werden, sondern vor allem nach dem Einlauf in Sekundenschnelle abgekabelt und aus der Halle geschoben werden. Tatsächlich hat dann auch alles sekundengenau geklappt und der Ablauf wurde nicht gestört.

Blick von hinten: Rio und die Raumbeleuchtung

Im oberen Bereich der Halle fand im Anschluss an da Spiel die standesgemäße Aufstiegsfeier (offiziell Frühlingsfest) statt. Der nüchterne Raum oberhalb der Nordtribüne wurde von uns grün-weiß in Szene gesetzt.

Traversensteher mit ColorSpot und LED_Washern

Sechs Traversensteher mit 575er Colorspots und LY-3090 LED-Washern gaben der Party die richtige Note. Gesteuert wurde das Licht über eine GrandMA II Ultralight. Rio die Band heizte Handballern und Fans bis tief in die Nacht ein.

Joshua und GrandMA

‘Just in Time’ war wohl das Motto dieser Produktion, denn die verschiedenen Gewerke mussten zeitversetzt aufgebaut, in Betrieb genommen, abgebaut und verladen werden, ohne dabei den laufenden Betrieb zu behindern; obendrein musste natürlich alles pünktlichst funktionieren. Alles klappte wie am Schnürchen, und der GWD zeigte sich von Einlauf- und Partytechnik ebenso begeistert wie vom Aufsteig selbst. Herzlichen Dank nochmal an’s Team – und wir freuen uns auf eine spannende Bundesliga-Saison!

Derbysieg!

Sonntag, den 28. Februar 2010

Auch wenn wir es im Blog in letzter Zeit nicht mehr regelmäßig kundtun, sind wir von Lange & Ohlemeyer Veranstaltungstechnik auch in der aktuellen Handball-Bundesligasaison für die tontechnische Umsetzung des Einlauftrailers von GWD Minden verantwortlich. Diese Trailer, allesamt von Friedhelm Fischer gefilmt, geschnitten und produziert, sind inzwischen zu kleinen Filmkunstwerken in sich gereift und bieten eine sehr emotionale Vorbereitung auf das folgende Handballspiel.
Am vergangenen Freitag fand in der Kampa-Halle zu Minden das einzig verbliebene, echte Derby der Handballbundesliga statt und trotz der Tatsache, dass GWD Minden zurzeit von Verletzungspech gebeutelt am Tabellenende steht und mit dem TuS N-Lübbecke eine personell wesentlich breiter aufgestellte und im Moment auch erfolgreichere Mannschaft zu Gast war, stand es am Ende 28:23 für die Hausherren. Zum ersten Mal in dieser Saison war die Kampa-Halle mit über 4000 Zuschauern ausverkauft und die sahen ein kampfbetontes Spiel beider Mannschaften, bei dem am Ende die Grün-Weissen klar die Nase vorn hatten.
Vieles spricht für die Wende für GWD im Abstiegskampf, wir freuen uns auch dieses Jahr unser Bestes zum Klassenerhalt beitragen zu können.

Tanz mit Apollo und Siodmiak

Tanz mit Apollo und Siodmiak

Tanz mit Apollo und Siodmiak

Tanz mit Apollo und Siodmiak

Ein Tänzchen gefällig? Stephan “Apollo” Just vs. Artur Siodmiak

GWD MINDEN 2010 – Handball Action Sports Trailer from Friedhelm Fischer on Vimeo.

Friedhelm Fischer’s Trailer zum Derby

Das Blog-Quiz 2009

Mittwoch, den 30. Dezember 2009

Auch dieses Jahr möchten wir es uns nicht nehmen lassen, unserer Leserschaft die Möglichkeit zu geben, sich selbst “auf den Zahn zu fühlen”: Wer war ein treuer Blog-Leser und hat kaum einen Artikel verpasst? Testen Sie selbst, ob Sie das ganze Jahr aufmerksam dabei waren. Aus den vergangenen 12 Monaten haben wir Blog-Fragen zusammengestellt. Klicken Sie sich durch und tragen Sie sich bei Erfolg in die Bestenliste ein. Achja: “Spicken” gilt natürlich nicht!


Das war 2009!

Bei dieser Gelegenheit wünschen wir allen Lesern noch einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes Jahr 2010.

Und nun viel Spaß beim —> QUIZ !

GWD vs. HSV Hamburg

Sonntag, den 17. Mai 2009

25:31 – gut gespielt, aber dennoch verloren. Die Mannen von GWD durften dieses mal zu AC/DCs Thunderstruck einlaufen – und setzten die Vorgaben des Songs in der ersten Halbzeit gegen den HSV Hamburg gut um. Zwischenzeitlich hatten die Hamburger nichts dagegen zu setzen und GWD führte mit zwei Toren.

Michael Hegemann

Michael Hegemann

Auch wenn der HSV zur Halbzeit aufgeholt hatte und mit einem Tor in Front lag, verloren schien noch nichts.
Doch Martin Schwalb, das muss man sich vor Augen halten, hat im Gegensatz zu Richard Ratka immer de facto zwei komplette erste Mannschaften zur Verfügung. Das macht im Endeffekt den Unterschied aus.

Moritz Schäpsmeier

Moritz Schäpsmeier

Hatte ex-Mindener Arne Niemeyer in der ersten Hälfte noch einige Spielanteile, so war er im Angesicht des Starensembles um die Gille-Brüder im weiteren Verlauf auf die Bank verbannt.
So kam es wie es kommen musste, GWD musste Hamburg ziehen lassen, auch wenn der HSV wesentlich weniger souverän auftrat, als man es von einer solchen Spitzentruppe erwarten durfte.

GWD vs. SC “Gladiators” Magdeburg

Sonntag, den 26. April 2009

Über den Kampf zum Sieg – diese Tugend hat sich die Mannschaft von Richard Ratka beim 28:25-Überraschungserfolg gegen den SC Magdeburg wohl wirklich zu Herzen genommen. Die „Gladiators“ haben in dieser Saison noch berechtigte Europacup-Ambitionen und mit Namen wie Bartosz Jurecki, Christian Sprenger und vor allen Dingen Nationaltorhüter Silvio Heinevetter einige wirkliche Hochkaräter in ihren Reihen.

Joschi vs. Heinevetter

Joschi vs. Heinevetter

GWD kämpft dagegen seit Monaten mit einem sehr dezimierten Kader. Ratka musste neben den beiden „Dauerverletzten“ Jannis Helmdach und Georg Auerswald auch auf Kapitän Jan-Fiete Buschmann verzichten.
Doch, wie so oft bei den Spielen gegen die „Großen“ der Liga, stimmte bei der Mannschaft der Kampfgeist von der ersten Sekunde an.

Michael Haaß

Michael Haaß

Wir von Lange & Ohlemeyer durften dieses Mal wieder unseren Beitrag in Sachen Trailer leisten. Friedhelm Fischer widmete sich mit klassischer Musik aus Carmina Burana dem Thema Gladiatorenkampf – und jeder Spieler setzte seinen Teil davon um. Besonders hervorzuheben sind wohl die beiden GWD-Außen. Rechts drehte der isländische Wirbelwind Gylfi Gylfasson richtig auf und bewies mehr als einmal, dass gegen eine massive Deckung aus „Langen Kerls“ eher Geschwindigkeit als Kraft zählen.

Silvio Heinevetter

Kein Grund zur Freude – Silvio Heinevetter

Andy Simon, der GWD leider in der nächsten Saison in Richtung Hamm verlassen wird, lieferte sein bestes Saisonspiel, markierte sieben Treffer von Linksaußen und durfte sich, ebenso wie der Rest der Mannschaft, dem Jubel der Fans hingeben. Ein schöner Handballnachmittag vor 2300 Zuschauern in der Mindener Kampahalle.

Jubel

Hier dagegen berechtigter Jubel

DHB-Pokal: GWD Minden vs. HSV Hamburg

Donnerstag, den 12. März 2009

30 Minuten Hui, 30 Minuten Pfui. So oder zumindest so ähnlich gestaltete sich das DHB-Pokal-Spiel von GWD gegen den HSV Hamburg. Während die Mindener in den ersten 30 Minuten gleichwertig mit der Hamburger Weltauswahl schienen, flog mit Spielmacher Michael Haaß zum Ende der ersten Halbzeit scheinbar auch der Siegeswille vom Platz.
Haaß hatte sich hier bereits seine dritte Zeitstrafe eingehandelt – die rote Karte war die logische Folge.

Arne Niemeyer

Arne im Trikot des HSV

Auch Friedhelm Fischers Trailer, der wiederum das Thema “Seekampf” aufgriff, konnte dem erhofften “Wunder” nicht auf die Sprünge helfen. Seine Trailer und viele weitere Infos findet man übrigens auf seiner neuen Homepage.

Jogi Bitter

Nationaltorhüter Johannes “Jogi” Bitter

In der zweiten Hälfte erzielte GWD noch genau 2 Feldtore – zu wenig um an die clever spielenden Hamburger nochmal heranzukommen. Der Rückraum, ohne Haaß kopflos, schaffte es kaum noch über die HSV-Deckung. Einer der Rückraum-Treffer kam übrigens von Andy Simon, sonst als Linksaußen eher für andere Impulse zuständig.

Gylfi vs. Jogi

Jogi Bitter vs. Gylfi Gylfason

Der beste Mindener auf dem Platz hieß Arne Niemeyer, der spielt aber nunmal inzwischen für Hamburg – und machte seine Sache in der Rückraummitte, eigentlich nicht seine Position, gar nicht schlecht. So sehr das verlorene Spiel schmerzt, für Arne freut uns die Titelchance natürlich doch.

Jan-Fiete Buschmann

Jan-Fiete Buschmann bleibt in der Deckung “hängen”

GWD vs. HBW Balingen – Weilstetten

Montag, den 16. Februar 2009

32:30 – nach einer verkorksten ersten Halbzeit hat GWD das erste Heimspiel des neuen Jahres doch noch mit Glück und Einsatz für sich entscheiden können. Die Abwehrreihen beider Teams rieben sich in den ersten 30 Minuten gegeneinander auf und GWD fehlten einfach die “Zähne” um vorne konsequent die Tore machen zu können.

Bernd Ullrich

Bernd Ullrich hatte besonders in der ersten Halbzeit viel zu tun

Erst in der zweiten Halbzeit kam die lang vermisste Durchschlagskraft in Person von Jan-Fiete Buschmann aufs Feld. Fiete glänzte mit Toren und perfekten Anspielen und ging oft dahin wo’s richtig wehtut. Ein Muss gegen die aggressive Deckung von Balingen. Als dann die Mannen um Daniel Brack dann auch noch immer öfter an Svenn-Erik Medhus scheiterten war so gut wie sicher: Hier hat der Hausherr das Sagen.

Jan-Fiete Buschmann

Jan-Fiete Buschmann brachte die entscheidenden Impulse

Am Ende führten die Grün-Weissen fast sicher mit sechs Toren, einige Unachtsamkeiten ließen Balingen wieder nachlegen. Dennoch, die zwei Tore Vorsprung blieben und GWD kletterte mit diesem Sieg auf Rang 12 und verabschiedete sich damit vorerst aus dem Tabellenkeller.

Daniel Brack

Daniel Brack (rechts) ist in Minden wohl im Gespräch um die Nachfolge von Michael Haaß anzutreten

Ganz neu an diesem Spiel war übrigens die neue Kampagne “Grünes Blut”, die von Frank von Behren, Markus Stahlhut und der Werbeagentur YES aus Minden initiiert worden war. Überall in den Halle sah man die neuen Fanshirts. Die 3800 Zuschauer in der Halle gegen diesen eher kleinen Gegner bewiesen dann auch – hier steht eine ganze Stadt hinter ihrem Verein. Wir übrigens auch.

Grünes Blut

Auch Andre Weber, Gerrit Bökelheide und Michael Bungenstock bewiesen ihr Grünes Blut

Jahresquiz 2008 – Waren Sie ein treuer Blog-Leser?

Mittwoch, den 31. Dezember 2008

Wir von Lange & Ohlemeyer Veranstaltungstechnik möchten uns für das ausgesprochen gute letzte Jahr bei Ihnen bedanken. Es ist viel passiert und wir wünschen allen Freunden, Kunden und Kollegen einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009. Als Mini-Jahresrückblick, oder auch nur zum Zeitvertreib, haben wir ein kleines Blog-Quiz vorbereitet. Hier können Sie testen, ob Sie ein treuer Lange & Ohlemeyer Blog-Leser waren. Viel Spaß!

Das war 2008!

Hier geht’s zum Quiz

GWD vs. HSG Nordhorn-Lingen

Dienstag, den 30. Dezember 2008

Die nachweihnachtliche Bescherung blieb GWD in diesem Jahr verwehrt. Nachdem man im letzten Jahr noch den Wilhelmshavener HV souverän nach Weihnachten wieder nach Hause geschickt hatte, sah es gegen die große HSG Nordhorn-Lingen auch lange Zeit nach einem klaren Punktgewinn aus.

Der Trailer von Friedhelm Fischer versprach schon Stadion-Atmosphäre, 3700 Zuschauer hatten den Weg in die Kampa-Halle gefunden, unter anderem ein sehr lautstarker Nordhorner Block. Der GWD-Kader wurde von Jan Pohlmann verstärkt, da Moritz Schäpsmeier nach dem Göppingen-Spiel an einem Muskelfaserriss laboriert.

Flugangriff

Luftangriff aufs GWD-Tor

GWD dominierte allerdings die erste Halbzeit und besonders der neue Außen Aljoscha Schmidt wusste wiederum zu überzeugen. Fast hatte man den Eindruck, der Stress der letzten Wochen wäre an den Spielern spurlos vorbeigegangen und die agressive Deckungsarbeit der Mindener würde sich ähnlich auszahlen wie gegen Göppingen. Doch leider war dem nicht so. Merklich brachen die Kräfte in der zweiten Halbzeit ein und alle Führungsspieler, egal ob Hegemann, Haaß oder Buschmann, gingen merklich auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch. Nordhorn hatte mit Holger Glandorf dann noch einen Weltmeister in der Hinterhand, der durch seine einfachen Tore aus dem Rückraum und das Aufsichziehen der Deckung das Spiel im Endeffekt fast allein drehte.

Glandorf vs. Hegemann

Glandorf vs. Hegemann

Somit wurde nichts aus dem schönen nachträglichen Weihnachtsgeschenk, GWD liegt aber mit zwölf Pluspunkten weiter im vorgegebenen Soll und ist von den Abstiegsrängen weiter entfernt als in den letzten Jahren. Eine Perspektive die Hoffnung für 2009 macht.