Gig-Hopping
Montag, den 29. September 2008Auch wenn mal wieder mehr zu tun ist - zwei Jobs in der Sparte Personaldienstleistungen an einem Tag ist auch für uns die Ausnahme. Dennoch, ein voller Terminkalender verlangt manchmal nach außergewöhnlichen Maßnahmen. Und so kam es, dass an einem schönen Samstag Mitte September ein Doppel-Projekt in Angriff genommen werden musste.

Der Eingang zur Freilichtbühne Nettelstedt
Den Anfang machte das Setup für eine weitere Aufführung des Sommernachtstraums von Uwe Müller. Wir hatten ja bereits im Juni das große Vergnügen der Light & Sound Machine einerseits und Andreas “Atze” Hildebrand und seinen Kollegen andererseits bei der Realisierung des umfangreichen Konzertes unter die Arme greifen zu dürfen. Das Programm blieb zu dieser Aufführung weitestgehend gleich, nur die Location und das technische Setup wurden massiv verändert.

Atze am M7CL
Atze durfte seine Hände wieder an ein M7CL legen, während das Line-Array aus zwei Neunerbananen Cadenbach die2.7 bestand, dieses Mal kombiniert mit einem die3CD Bass (3×18″) pro Seite, war das Monitoring größtenteils auch auf Produkte aus dem Hause Cadenbach umgestellt worden. Thomas Lange hatte als FoH-Tech nur kleinere Korrekturen vorzunehmen, dann spielte das Gesamtsystem ähnlich beeindruckend wie beim letzten Mal. An Mikrofonie wurde ein ganzer Reigen aufgefahren, vor allen Dingen um dem oberhalb der Band postierten Traumorchester gerecht zu werden. Während Bläser und Schlagwerk mit Sennheiser-Mikrofonie abgedeckt wurden, kamen für alle Streicher Kontaktpickups zum Einsatz, die einen wesentlich lauteren Schallpegel ermöglichten, ohne dass kritische Instrumente wie Drums und Gitarren einfach “drüberbrieten”.

Die dreistufige Bühne im Wald
Neben den technischen Aspekten war es wohl auch dem herrlichen Wetter geschuldet, dass der Sommernachtstraum auf der Nettelstedter Freilichtbühne mitten im Wald gelegen zum vollen Erfolg wurde.

Martin Böhne und unser Altair Electra am Monitorplatz
Dennoch, während in Nettelstedt schon gespielt wurde, war auf dem Oppenweher Bünselmarkt noch Soundcheck, wieder für die Light & Sound Machine, wieder für Thomas Lange und diesmal mit Holy Moly. Hier schliesst sich der Kreis zum angesprochenen Gig-Hopping, 20 km zwischen den Spielorten machens möglich.

Holy Moly & der Eintrommler
Steffi von Holy Moly war gleich beim Sommernachtstraum geblieben, so dass mit Tine eine mehr als adäquate Ersatzstimme einspringen musste. Das tat der Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil. In Oppenwehe drehten Holy Moly so richtig auf und zeigten wo ihre Stärken liegen.




































