Monatsarchiv für Februar 2009

Närrische Beschallung - Kamipo-Prunksitzung in Minden

Freitag, den 27. Februar 2009

Seit 1921 besteht die Karnevalsgesellschaft Minden-Porta, kurz KAMIPO. Eine Tradition ist auch mittlerweile die alljährlich in der Stadthalle Minden stattfindende “Prunksitzung zu Ehren der Damen”. Da die Verständlichkeit der Vorträge bisher vor allem im hinteren Bereich der Stadthalle zu Wünschen übrig ließ, wurde in diesem Jahr Lange & Ohlemeyer mit dieser Aufgabe betraut. Hierbei handelte es sich um ein Heimspiel in zweierlei Hinsicht: Nicht nur, dass die Stadthalle fast bei uns “um die Ecke” ist, auch konnten wir uns bei diversen Veranstaltungen dort tontechnisch beweisen und wissen um die akustischen Tücken dieser Location.

Als Hauptbeschallungssystem kamen vier Acoutstic Line A8 zum Einsatz, die in bewährter Manier mit TE074-Liften auf etwa 5m Höhe gebracht wurden und so etwa Dreiviertel des Publikumsbereichs souverän abdecken konnten. Ein Line Array, wie etwa bei der SPD im letzten Jahr eingesetzt, wäre sicherlich eine noch elegantere Wahl gewesen, allerdings erreicht man mit der konventionellen Variante ein ähnlich gutes Ergebnis, wenn sie, wie hier, durch eine Delay-Line im hinteren Bereich gestützt wird. Weiterhin kamen zwei “Outfills” (Nexo PS10) für die seitlichen Bereiche der Halle zum Einsatz. Als Bühnenmonitore für die Akteure dienten zwei Aktivboxen KB215A.
Auch Wirelessmäßig kamen einige Systeme zum Einsatz, u.a. Handsender und Earsets von Audio Technica (ATW3000).

Die Prunksitzungsbühne in ihrer vollen Pracht

Tatsächlich wurden die zahlreichen Vorträge auf jedem Zuschauerplatz in der Halle laut und deutlich verstanden. Und Vorträge gab es einige: Neben den zahlreichen Tanzdarbietungen (Kindergarde, Tanzgarde, Sprinklestars, Tanzmariechen, Damen- und Herrenballett) gab es auch komödiantisches: So sorgte Künstlerin Ute Berger alias Barbara Hornbostel für viele Lacher, als sie im derben Outfit á la Marlene Jaschke auf der Bühne herumstiefelte und Anwesende vom Landrat-Stellvertreter bis zum Kamipo-Gardisten in ihre Show verflechtete. Auch “Bauer Piepenbrinks Freund” (Hans-Jürgen Schnitzler) sorgte mit derben Späßen ‘vom Land’ für viele Lacher. (Filmtitelraten: Oma wirft ihr Gebiss aufs Geweih, was ist das? Antwort: Die Brücke am Kwai!) Weitere Höhepunkte waren sicherlich die “Bütt” von Gerda und Karl-Heinz Kutzner als streitsüchtiges Ehepaar , die Verwandlungswelt von Olav Sander aus Rheine, der in diverse Rollen von Tina Turner bis Udo Lindenberg schlüpfte, und vor allem auch die große “Hitparade” rund um Gerda Kutzner und “Buttjer” Didi Böning. Letzterer hatte um 0.00 Uhr Geburtstag und entlockte der versammelten Narretei ein kräftiges “Happy Birthday”.

Rechts im Bild schemenhaft zu erkennen: Zweimal A8 hoch über den Köpfen.”

Nicht zuletzt noch unser Dank an den “Zeremonienmeister” Lutz Karpf, der sich souverän um die Höheneinstellung von Mikrofonständern, Verteilung von Handsendern und Befestigung der Earsets kümmerte! Auch Didi Böning erleichterte uns mit perfekt vorbereiteten Einspieler-CD-Hüllen die Arbeit.

Rundherum also eine gelungene Veranstaltung, bei der wir gerne dabei waren - und wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr das “Kamipo Helau!” dank unserer Technik wieder bis in den letzten Winkel der Halle getragen wird.

Ball des Sports Niedersachsen 2009

Mittwoch, den 25. Februar 2009

Zu einer festen Größe in Sachen Personaldienstleistungen gehört mittlerweile der alljährliche Ball des Sports im HCC Hannover. Wie auch im letzten Jahr waren unsere Kollegen von MKS hier technischer Dienstleister und Manuel Ohlemeyer wurde zur Betreuung der Disco-Area mit ins Boot geholt.

Während man im großen Kuppelsaal auf bewährte Konzepte setzte (Ausnahme: Die Beschallung mit dem neuen Sequenza-Line Array von Kling & Freitag), erlebte die Disco-Area im Bonartz-Saal eine komplette Konzeptänderung.
Das raumübergreifende Lichtkonzept basierte auf zwei Traversen-Halbkreisen, die quer über die Tanzfläche gespannt waren, flankiert von zwei Bühnen zur Aufnahme von DJ’s bzw. LJs/VJs.

Lichtaufbau im Bonartz-Saal

Die Traversen waren üppig bestückt: Für satte Farben und eindrucksvolle Effekte sorgten 16 ELP80-Sticks von
Expolite, weiterhin kamen 12 YPOC 250-Moving Lights zum Einsatz. Obwohl eher in der unteren Preisklasse anzuordnen, sind diese Geräte erstaunlich hell und flink, und auch der eingebaute Laserpointer verleitet zu mancher Spielerei…

Videotechnisch wurden zwei 4000 Ansilumen-Beamer von Sanyo, gespeist mit Arkaos VJ-Software, für die visuellen Effekte verwendet. Zur weiteren Raumbeleuchtung kamen 16 LED-Studio PARs zum Einsatz (auch per DMX und entsprechend in die Effekte des Rigs eingebunden). Die Steuerung der Lichttechnik erfolgte über eine GrandMA Ultralight.

GrandMA Ultralight und tanzfreudige Menschen

Tontechnisch sorgte eine Vierpunktbeschallung und modernes DJ-Equipment (Pioneer CDJ-1000 und DJM-800) für den richtigen Discosound, und gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden. Bis zum nächsten Jahr!

Kohlfahrt nach Neubruchhausen

Montag, den 23. Februar 2009

Während die ganze Welt im Schunkeltakt dem Karneval fröhnt, haben wir uns mit Holy Moly auf eine Tour der ganz besonderen Art begeben. Im Bremer Umland sind “Kohlfahrten” um diese Jahreszeit sehr beliebte Unternehmungen für Kegelclubs, Vereine oder auch Firmenbelegschaften. An einem beliebigen Nachmittag stapft man dort mit Bollerwagen und Hochprozentigem durch die Landschaft und landet abends in einem schönen Lokal - um besagten Kohl mit Pinkel zu verzehren. Damit der ganze Kohl nach dem Essen wieder abtrainiert werden kann, ist die Kohlfahrt im Hotel “Zur Post” in Neubruchhausen inzwischen eine echte Kohlparty. Und aus diesem Anlass wurden Holy Moly, die lieben Kollegen von Light & Sound Machine und auch wir gebucht.

Olli macht den Ghostbuster

Während Olli den nordischen Ghostbuster machte…

Es ist schon was besonderes, wenn man um 18 Uhr die Show beginnen lässt und Punkt 0.00 Uhr der letzte Ton fällt. Eine Zeitverschiebung um mal eben vier Stunden nach vorne. Aber gut, auch das ist Rock ‘n Roll.
Für Holy Moly war’s die erste Kohlparty, aber ob der Stimmung die Steffi und die Herren aus dem Altkreis Lübbecke da verbreiteten wird’s wohl nicht die letzte gewesen sein. Respekt.

Michi macht den Marius

…hatte sich Michi eher auf Westernhagen verlegt

In der “Post” bot sich allerorten kleines Besteck an. Der Saal hat eine klassische Bauform, mit gewölbter Decke und zwei niedrigen Nischen links und rechts des Haupttraktes. Solche Sääle, die meist Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts entstanden findet man immer wieder in Norddeutschland. Die bereit eingebaute “Guckkastenbühne” weist darauf hin: Diese Dinger waren als Multifunktionshallen gebaut worden, noch bevor es das Wort überhaupt gab. Akustisch sind sie für Laientheater natürlich eine schöne Sache, für Rock ‘n Roll eher ungenügend, aber für so etwas gibt’s ja gute PA. In diesem Fall zwei Stacks TRS212 / TRS218 von Ohm.

Vox Tonelab SE

Olli bat uns darum, seine Fußtritt-Kombi hier kurz auszustellen - sein Vox Tonlab SE (!) mit zwei Pedalen und zwei Bier

Es ist schon erstaunlich was aus diesen schlanken Anlagen so alles rauskommt, fast so erstaunlich wie die Tatsache, dass drei Leute vom Kohl (und den geistigen Getränken) so gesättigt waren, dass sie um halb elf schon in direkter Nähe der Stacks bei Vollgas eingeschlafen waren. Aber wie sagt der Kölner zur Karnevalszeit - “Jede Jeck is anners”. Nichtsdestotrotz, ein schönes Fest und eine schöne Abwechslung zum Karneval.

Gerrit Bökelheide - der Azubi-Beitrag

Samstag, den 21. Februar 2009

Mal was neues:
Der Azubiblog, erschreckend neu und trotzdem gut.
Hier werdet ihr in regelmäßigen Abständen Informationen über meine Ausbildung finden.

Ich habe bisher so ziemlich alles miterleben dürfen, was ihr hier im Blog findet, von den Weserliedern bis zum Schwimmerkarneval.

Gerrit

Auch wenn Gerrit am Anfang noch nicht wusste was in der Ausbildung auf Ihn zukommt…

Bei Produktionen, egal welcher Größenordnung wird meist nach einem bestimmten Prozedere verfahren. Zunächst werden die Ladelisten im Rahmen der Planung der Jobs erstellt und “abgearbeitet”, das heisst Material kontrollieren, Kisten packen, Truck laden. Auch der sonstige Ablauf ist klassisch, wie man sich das so vorstellt, Ausladen, Aufbauen, Show (die meist von unseren Mitarbeitern betreut wird), Abbauen, Einladen, an der Halle wieder Ausladen. Zwischen den eigentlichen Produktionen sind meist Vorbereitungsarbeiten zu leisten, Probeaufbauten, Materialkunde und -wartung. Solche Sachen halt.

Wie bin ich überhaupt zu diesem Job gekommen??
Das Ganze fing bei mir mit Zehn Jahren auf der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule an. Dort habe ich in einer Band gespielt und siehe da, ich wurd gleich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei den jährlich stattfindenden Winterfesten die Technik zu betreuen. Musiker = Techniker, irgendwer muss sich mit den Knöpfen ja auskennen.

Damals hab ich dann natürlich sofort zugesagt. Bei meinem ersten Winterfest und auch allen darauf folgenden habe ich dann in der Aula der KTG den Verfolger gefahren. Während dieser Winterfeste fragte mich dann ein Lehrer, der die Tucholsky-Bühne leitet, ob ich nicht auch Lust hätte, bei ihm Technik zu machen und auch dort hab ich sofort zugesagt.

Das sprach sich rum und so war ich dann auch noch bei der VHS-Theaterwerkstatt, der Freilichtbühne Porta Westfalica und auch im Stadttheater als Techniker unterwegs.

Gerrit & Erik

…so hatten er und Erik doch von Anfang an großen Spass an ihrem Job

Diese ganzen Erfahrungen haben mich so in meinem Berufswunsch geprägt, dass ich mir für mich keinen anderen Beruf als den des Veranstaltungstechnikers hergeben möchte.

Gerrit Bökelheide

Schwimmerkarneval in Unna

Donnerstag, den 19. Februar 2009

Wir Ostwestfalen sind eigentlich genetisch bedingt keine Karnevalisten. Unnaraner laut der Aussage vieler örtlich Ansässiger auch nicht. Aber denkste, jedes Jahr findet in Unna der Schwimmerkarneval, die Karnevalsveranstaltung der Schwimmfreunde Unna statt. Und der füllt mal eben so die gesamte Stadthalle.

Volles Haus

Die Karnevalisten haben Unna übernommen

Nach dem karnevalistischen Hauptprogramm, gestartet natürlich um 20:11 Uhr, stieg auch in diesem Jahr wieder eine Party, die in Unna ihres Gleichen sucht. Zum ersten Mal dabei: Mirage, und damit natürlich auch wir von Lange & Ohlemeyer Veranstaltungstechnik.

Floorboard

Thorsten Hohagen’s Ton kommt aus den Fingern - die Sounds aus dem Vox Tonelab LE

Da ganz Deutschland bekanntlich sparen muss, entschieden sich die Schwimmfreunde Mirage ohne Lichttechnik zu buchen, sondern die Lichtanlage der Stadthalle zu nutzen. Also wurden hier ca. 10 kW Licht einfach in bunt von vorne eingeleuchtet … und es konnte losgehen. Für uns eine ungewohnte Situation, sind doch Show, Songs und Licht perfekt aufeinander abgestimmt. Doch den Schwimmern war dies scheinbar egal. Gefeiert wurde trotzdem ohne Unterlass.

Tom Jonas

Der Tom - ohne Worte

Die Tonanlage, die Bühnen- und FoH-Technik kam allerdings schon von uns. Wer wie Mirage mit einem festen System reist, wechselt grad in diesen Belangen nur ungern. Ausserdem konnte so der Soundcheck in den berühmten 5 Minuten ausgeführt werden und wir fanden noch Zeit durch Lötkolbeneinsatz den Kopfhörer von Schlagwerker Klaus wieder fit zu machen. Schnelle Lösungen für anstehende Probleme sind eben doch unsere Stärke. Technisch gabs einige Neuerungen, von Jackys neuem Senderrack bis zu einem Motu 828 MK III welches den FoH zierte. Aber davon wird ein anderes Mal zu berichten sein.

Klaus

Klaus Fieler - mit repariertem Sennheiser-Kopfhörer

Das Motto der Feier lautete “Liebe liegt in der Luft”, praktischerweise war Valentinstag, und mit Love is in the Air eröffneten Tom & Co den tanzfreudigen Reigen. Vom ersten bis zum letzten Ton blieb die Tanzfläche proppenvoll - so muss das sein. Wir hatten übrigens sehr netten Besuch von Thorsten Birkenfeld, ex-Mirage-Saitenschwinger und jetzt bei den lieben Kollegen von Finity. Ihm hat’s scheinbar auch Spaß gemacht - jedenfalls hat er das vehement beteuert, als er sich eine gute Dreiviertelstunde nach Feierabend auf den kurzen Heimweg machte. Für alle Interessierten aus Unna und Umgebung - in 9 Tagen sind wir wieder da - bei der Kneipennacht in der Alten Schmiede - natürlich mit Mirage.

Thorsten Birkenfeld

Thorsten Birkenfeld hatte auch nach der Show noch seinen Spass…

In eigener Sache - Wordpress 2.7.1

Dienstag, den 17. Februar 2009

Seit heute morgen um 10 Uhr läuft dieser Blog unter Wordpress 2.7.1. Das System ist bei uns sehr stabil und ich konnte noch keine Fehler entdecken. Falls Sie doch auftauchen sollten, würden wir uns über eine kurze Rückmeldung mit Fehlerbeschreibung freuen.

GWD vs. HBW Balingen - Weilstetten

Montag, den 16. Februar 2009

32:30 - nach einer verkorksten ersten Halbzeit hat GWD das erste Heimspiel des neuen Jahres doch noch mit Glück und Einsatz für sich entscheiden können. Die Abwehrreihen beider Teams rieben sich in den ersten 30 Minuten gegeneinander auf und GWD fehlten einfach die “Zähne” um vorne konsequent die Tore machen zu können.

Bernd Ullrich

Bernd Ullrich hatte besonders in der ersten Halbzeit viel zu tun

Erst in der zweiten Halbzeit kam die lang vermisste Durchschlagskraft in Person von Jan-Fiete Buschmann aufs Feld. Fiete glänzte mit Toren und perfekten Anspielen und ging oft dahin wo’s richtig wehtut. Ein Muss gegen die aggressive Deckung von Balingen. Als dann die Mannen um Daniel Brack dann auch noch immer öfter an Svenn-Erik Medhus scheiterten war so gut wie sicher: Hier hat der Hausherr das Sagen.

Jan-Fiete Buschmann

Jan-Fiete Buschmann brachte die entscheidenden Impulse

Am Ende führten die Grün-Weissen fast sicher mit sechs Toren, einige Unachtsamkeiten ließen Balingen wieder nachlegen. Dennoch, die zwei Tore Vorsprung blieben und GWD kletterte mit diesem Sieg auf Rang 12 und verabschiedete sich damit vorerst aus dem Tabellenkeller.

Daniel Brack

Daniel Brack (rechts) ist in Minden wohl im Gespräch um die Nachfolge von Michael Haaß anzutreten

Ganz neu an diesem Spiel war übrigens die neue Kampagne “Grünes Blut”, die von Frank von Behren, Markus Stahlhut und der Werbeagentur YES aus Minden initiiert worden war. Überall in den Halle sah man die neuen Fanshirts. Die 3800 Zuschauer in der Halle gegen diesen eher kleinen Gegner bewiesen dann auch - hier steht eine ganze Stadt hinter ihrem Verein. Wir übrigens auch.

Grünes Blut

Auch Andre Weber, Gerrit Bökelheide und Michael Bungenstock bewiesen ihr Grünes Blut

Sister Act - Musical in Lage

Montag, den 9. Februar 2009

Wer kennt den Whoopi-Goldberg-Film eigentlich nicht? Die Geschichte um Nachtclub-Sängerin Dolores van Cartier (Julia Drenth, Stella Jankowski), die sich auf Anweisung von Polizeilieutenant Souther (Liza Westerfeld) vor Ihrem rachsüchtigen Ex-Freund in einem Nonnenkloster versteckt und dort mit Mary Patrick (Kristin Schulz, Julia Holzkämper), Mary Lazarus (Kimberly Oldendorf, Ina Oselski) und Mary Robert (Janina Kreuzbusch, Kira Lemke) nicht nur neue Freundinnen findet, sondern auch die Liebe der Nonnen zur Musik neu weckt.

Julia Drenth

Julia Drenth als Dolores van Cartier - mit AT892cW Earset

Die Realschule Lage nahm sich diesen Film als Vorbild um ihr nächstes Musical auf die Bühne zu bringen. Zu den Gospels des Films gesellten sich in der Musicalversion bekannte alte und neue Popklassiker die das Publikum begeistern sollten. Unter der Leitung von Peter Krudup und Ulla Schulze-Geissler entstand so wieder einmal eine großartige Show für Jung und Alt mit einer wechselnden Rollenbesetzung für Freitag und Samstag.

Die Nonnen

Die singenden Nonnen

Wie bereits bei Joseph und Seymour & Audrey durften wir wieder unseren Teil zum Musical in Form der kompletten Veranstaltungstechnik beitragen.

Damit die verschiedenen Handlungsorte und Stimmungen mit möglichst wenig Kulissenumbau realisiert werden konnten, wurde hier vor allen Dingen mit den Vorteilen moderner Lichttechnik gearbeitet. Zehn Stufenlinsen 1KW sorgten für ein passendes Grundlicht während vier Robe Colorspot 575 AT und drei Studio Due MiniCity in der von uns montierten Traverse die Bühne von einem Nachtclub in ein Nonnenkloster und von einer Kirche in eine miese Gegend von Chicago hin- und herverwandelten. Die präzise Lichtsteuerung erfolgte durch einen Jand’s Hog 250.

Audio Technica U853A

Abhäng-Mikrofon Audio Technica U853A, im Hintergrund das nicht verwendete “Hauslicht”

In Sachen Ton war natürlich wieder so einiges an Sendertechnik gefragt. Die Hauptrollen wurden mit den bewährten Audio Technica AT892cW Earsets versorgt. Basis dafür waren natürlich Beltpacks und Empfänger aus der ATW3000a-Serie. Für die zahlreichen Nebenrollen und Backingsängerinnen kamen Handsender mit AE4100er und ATM710er Mikrofonköpfen zum Einsatz.

Tanz und Gesang

Tanz, Gesang und fröhliche Farben bestimmten die Straßenszenen

Sister Act lebt bekanntlich von den schwungvollen Chorszenen. Leider ist es für ein Schulmusical unrealistisch bei 30köpfigen Chören mit ebenso vielen Sendemikrofonen zu arbeiten. Die Lösungen hießen hier Audio Technica U853A und Audix Micro-D mit Micro-Hanger, abgehängt über der Bühne ergab sich ein ausgewogener Chorsound, der durch die Earsets und Handsender gefeatured werden konnte. Die weitere Mikrofonie für das Orchester bestand aus RØDE NT3, Audix D6 und Shure SM57-Mikrofonen, sowie zwei weiteren Micro-D die per Spezialhalterung in den Bösendorfer Flügel eingebracht wurden.

Der Audio-Zuspieler mit Textbuch

Audio-Zuspieler und Textbuch

Zwei Connex 20/4 Systemmulticores mit splittbaren Stageboxen schickten die Signale von der Bühne ins Yamaha 01V96, das diese dann auf die Seeburg Acoustic Line PA und die Nexo PS10-Monitore. Ein Zuspieler auf Windows XP-Basis sorgte ausserdem für Kirchengeläut, Pistolenschüsse und diverse andere Hintergrundgeräusche.

Julia Drenth

Die Nonnen sorgen für Schwung in der Nachbarschaft

Es war für ein Schulmusical schon ein relativ großer Aufwand der dort getrieben wurde, die Akteure dankten es aber mit einer sehr beeindruckenden Performance auf der Bühne und das Publikum mit sehr viel Applaus. Die Story von Dolores, obwohl wohl jedem schon bekannt, sorgte für viele Lacher und einen schönen Abend für Schüler, Lehrer und Eltern.