Monatsarchiv für März 2009

Party-Skitour mit Mirage

Dienstag, den 31. März 2009

Die Partyskitouren von Kattwinkel Reisen aus Halver sind legendär unter Skifreunden aus ganz NRW. Mit mehreren Bussen geht es jedes Jahr ins Zillertal in den Ski-Urlaub – alles umrahmendes Partyprogramm inklusive.

Ried im Zillertal

Die Alpen – Foto von Tom Jonas

Zum dritten Mal waren in diesem Jahr Mirage als Band für die große Hüttenparty mit von der Partie. Mit Sack und Pack, Backline, Instrumenten, FoH- und Monitorpult ging’s auf den Weg von NRW nach Österreich. Bereits auf der Fahrt wurde klar, dass es eine lustige Tour ins Nachbarland werden würde. Als Bandbusfahrer, Roadie und FoH-Techniker war von unserer Seite Thomas Lange mit dabei.

Jacky & Mel im Tourbus

Jacky & Mel haben Spaß im Tourbus

Nachdem die Band am ersten Abend in der “Post” ausgiebig mit den Kattwinkel-Reisenden gefeiert hatte, ging es am Auftrittstag zunächst Mittags mit dem Equipment via Gondel auf 1800 Meter Höhe. Das erfordert Koordination und Geschwindigkeit beim Ein- und Ausladen.Im Zillertal ging es dann ab Kaltenbach auf 1800 Meter Höhe, der Auftrittsort war das Bergrestaurant, in dem die Kollegen von Bauer Veranstaltungstechnik schon am Vortag eine Bühne inklusive Technik aufgebaut hatten.

Thorsten

Thorsten untersucht den Rastplatz unserer Wahl

Trotz des hektischen Transportes gestaltete sich der Aufbau sehr stressfrei. Wäre das Wetter nicht sehr nebelig und schneelastig gewesen, hätte man sich einige Stunden an dem schönen Bergpanorama erfreuen können. So blieb nur der Gang ins “Stamperl” um sich mit Tee, Kaffee und im Falle der meisten Skitouristen mit Hochprozentigem zu wärmen.

Hotel Almhof Lackner

Das Hotel Almhof Lackner

Die Jungs von Patric Bauer stellten uns eine PL Audio-PA (Mit dem in Internetforen viel diskutierten “Pigbox”- Topteil) zur Verfügung, mitsamt Camco Amping und allem Zubehör. Auch das Licht kam mit einigen “Kannen”, ACLs und kleinen Eurolite Moving-Heads von Bauer Veranstaltungstechnik, Patric’s Mitarbeiter Tim machte dabei neben dem Bandsupport auch ein sehr schickes Licht…inklusive spontan eingezähltem Conga-Blackout. Vielen Dank dafür.

Es

Es durfte gefeiert werden…

Der FoH-Platz sowie die Mikrofonie kamen von Lange & Ohlemeyer, auch auf 1800 Metern verzichten wir halt ungern auf den hervorragenden Sound unserer Audix Micro-D und D6en … das in der Kombi mit dem 01V96 ein guter Sound quasi auf Knopfdruck steht versteht sich von selbst.

Partypeople

Partypeople everywhere

Die Party war dann – der Hüttenhammer schlechthin. Ob der tobenden Menschenmasse konnte man schon Angst vor dem Abrutschen einer Lawine bekommen, aber keine Angst…das Skigebiet steht noch. Arndt Kattwinkel, souveräner Reiseleiter und “Chef von Alles” in Personalunion durfte nicht nur zum Singen / Schunkeln mit auf die Bühne, sondern verlängerte sogar die Busfahrzeiten, damit Mirage noch mit Highway to Hell und Knocking on Heavens Door weitere Zugaben geben konnten.

Jacky

Jacky Lücking

Um 22 Uhr, eine halbe Stunde später, war die Party oben vorbei und ging unten in den verschiedenen Locations mit DJ-Sets weiter. Eine wirklich runde Sache, die leider nur durch den Verlust einer Tasche von Thorsten Hohagen getrübt wurde, die bei der Runterfahrt mit dem kompletten Equipment (nach 15 Minuten war Mirage komplett “eingetütet” und abfahrbereit an der Gondel) abhanden gekommen ist.

Fender Strat

Fender Strat

Am nächsten Morgen gab’s in Österreich Winterlandschaft pur. Über Nacht hatte es geschneit und so fuhr man bei eisigen Temperaturen aus dem winterlichen Nachbarland ins warme und schöne Frühlingswetter Westfalens zurück.

Winterlandschaft

Winterlandschaft

Garderobenausstattungen – Neu in der Vermietung

Freitag, den 27. März 2009

Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir seit einiger Zeit auch eine eher ungewöhnliche Sparte an, nämlich Garderobenausstattungen. Nicht alle Hallen, in denen Künstler ihre Gastspiele geben, verfügen über Garderoben, und gerade in Multifunktionshallen, wenn sie in erster Linie eben doch Sporthallen sind, müssen die Umkleidekabinen herhalten. Die Bühnenanweisungen der Gastspiele fordern jedoch keine Gymnastikbänke, sondern mindestens gut ausgestattete und “gemütliche” Räumlichkeiten zum Aufenthalt der Künstler vor und nach der Show.

Und hier setzen wir an: Wir bieten eine komplette Ausstattung, angefangen von Sofa und Couchtisch, über Beleuchtung, Stand- und Schminkspiegel, Teppichboden, Kühlschränke usw. Das alles auch im “Rundum-Sorglos-Paket” mit Auf- und Abbau, so dass sich der örtliche Veranstalter um nichts weiter kümmern muss – mit Sicherheit eine Entlastung im stressigen Tourneegeschäft!

Eine Umkleidekabine verwandelt sich in eine Garderobe…

In den letzten Monaten lieferten wir Garderobenausstattung u.a. für Udo Jürgens, Helene Fischer oder Ina Müller. Alle Ausstattungen sind hochwertig und “unverbraucht” und werden so arrangiert, dass sich der Künstler sofort wohlfühlt. Auch auf Sonderwünsche gehen wir gerne ein. Weiterhin können wir Ausstattung für Catering (Tische, Standkühlschränke etc.) stellen, und auch sonst alles, was man auf Tournee brauchen kann, wie Rigger, Sidemasking, Bühne, und natürlich das volle Paket der Veranstaltungstechnik (Licht, Ton, Video). Sprich, wir sorgen dafür, dass Sie und Ihre Tourneeproduktion sich wohlfühlen – und das natürlich zu fairen Preisen.

Play-Room @ Werry-Kids

Freitag, den 20. März 2009

Man würde im Werry Kids Bad Oeynhausen, dem Spielpark am Werre-Park zunächst wohl keine Location für eine Tech-House-Party vermuten. Doch weit gefehlt. Play-Room heisst das Party-Konzept, dass aus dem Gastro-Bereich eine Party-Area macht. Und das inklusive Dancefloor, Loungebereich und verschiedenen Getränketheken.

Eingang zum Play-Room / Werry Kids

Eingang zum Play-Room / Werry Kids – Feuersäulen sorgen für Atmosphäre

Am 14.03.2009 durften wir von Lange & Ohlemeyer bei dieser außergewöhnlichen Veranstaltung dabei sein. Beschallung, Bühne, Beleuchtung und Video hießen die Aufgaben. Zunächst wurde der DJ-Counter auf einer 3 x 3 Meter Bühnenfläche aus Nivtec-Podesten untergebracht. Da dieser teilweise im Ballbecken stehen sollte, wurde eine relativ große Höhe von 80 cm gewählt. Natürlich ist bei dieser Höhe ein Bühnengeländer, ebenfalls aus dem Nivtec-System obligatorisch. In einem Pioneer DJM 800 liefen dann die Signale aus Laptop und jeweils zwei Technics 1210 MK II und Pioneer CDJ 800 zusammen. Die PA waren auch hier vier Acoustic Line B1801 und zwei K2, angetrieben von einer RAM S-4044. Ebenfalls von zwei Kanälen einer weiteren S-4044 wurden die beiden Acoustic Line A8 angetrieben, die im Lounge-Bereich die Musik übertrugen. Und auch der A8-Monitor für die DJs hing an genau diesem Amp. Vier Kanäle mit 1000 W auf zwei HE machen’s möglich.

Das zentrale Lichtelement war die acht Meter überspannende Fronttruss auf zwei VMB TE074 pro-Liften. Acht PAR64-Scheinwerfer, vier Coemar ProSpot 250 LX und vor allen Dingen das Martin Atomic 3000 sorgten für Hingucker. Gesteuert wurde das System via eines Jand’s Hog 250.

Main Area

Die Main Area

Apropos Hingucker: Damit im Lounge-Bereich auch jederzeit jeder weiss, was grad in der Main-Area “abgeht” wurde via Kamera und Beamer ein Bild des DJ-Booth auf eine drei Meter breite Leinwand übertragen. Die Stoffe, die die Lounge überspannten wurden von farbigen Flutern und MiniCitys 150 ausgeleuchtet.

Last but not least haben wir auch dem Eingangsbereich den richtigen Look verpasst. Zwei Feuersäulen und zwei Outdoor-PARs gaben dem Eingang des Werry Kids einen sehr edlen Look, eben so wie man das von großen und guten Clubs gewohnt ist.

Christoph Brüske in Rahden

Dienstag, den 17. März 2009

Christoph Brüske, Kabarettist aus Niederkassel erklärt die Finanzkrise so: “Hedgefonds sind eine Mischung aus BWL … und Hütchenspiel”.

Christoph Brüske

Christoph Brüske

Brüske war mit seinem Best-Of-Programm “1000 Mal Brüskiert” auf Einladung von Kul-Tür zu Gast im Ulmenhof in Rahden-Tonnenheide. Über 100 Besucher hatten ihren Weg in den kleinen Saal gefunden, Detthard Wittler zeigte sich ob der Zuschauerzahl sehr zufrieden.

Brüske

Gesangseinlage mit entsprechender Lichtstimmung

Und die Erwartungen der Zuschauer wurden nicht enttäuscht – Brüske präsentierte über zwei Stunden sehr feines, politisches Kabarett, fernab aller Comedy-Klischees. Die Mischung aus Satire und Songs kam sogar so gut an, dass erst nach drei Zugaben Schluss war im abendlichen Rahden. Wer mehr über Brüske erfahren will, dem sei seine Homepage mit einigen Videos (auch besagtes Stück über die Finanzkrise findet sich hier) empfohlen.

Technisch war bei Brüske eher Weniger Mehr. Vier Acoustic Line A8en sorgten für guten Sound im Ulmenhof. Während für die Wortbeiträge ein Sennheiser HSP-2 Headset zum Einsatz kam, benutzten wir bei den Songs die von Brüske so genannte “Keule” – unser Audio Technica 3000er Handsender mit AE4100er Kapsel. Die Einspielungen kamen, obwohl auf CD angeliefert, von einem MacBook Pro. So konnte das Timing der Songs exakt eingepasst werden und Tontechniker Thomas Lange hatte die ganze Zeit perfekten Überblick. Im Lichtbereich verzichteten wir auf “große Effekte”, schließlich ging es hier um klassisches Kabarett. Vier Stufenlinsen und vier farbige PAR64-Scheinwerfer bildeten das Grundlicht, das von Gerrit Bökelheide geschickt auf die verschiedenen Stimmungen eingestellt wurde.

Fast-Food-Horoskop

Brüske liest das Fast-Food-Horoskop – für das Licht sorgt eine leistungsstarke LED im Kochtopf

Dass es am Ende des Abends Sonderapplaus für die Technik gab, freute uns natürlich umso mehr. Wieder mal eine schöne Kul-Tür Veranstaltung.

DHB-Pokal: GWD Minden vs. HSV Hamburg

Donnerstag, den 12. März 2009

30 Minuten Hui, 30 Minuten Pfui. So oder zumindest so ähnlich gestaltete sich das DHB-Pokal-Spiel von GWD gegen den HSV Hamburg. Während die Mindener in den ersten 30 Minuten gleichwertig mit der Hamburger Weltauswahl schienen, flog mit Spielmacher Michael Haaß zum Ende der ersten Halbzeit scheinbar auch der Siegeswille vom Platz.
Haaß hatte sich hier bereits seine dritte Zeitstrafe eingehandelt – die rote Karte war die logische Folge.

Arne Niemeyer

Arne im Trikot des HSV

Auch Friedhelm Fischers Trailer, der wiederum das Thema “Seekampf” aufgriff, konnte dem erhofften “Wunder” nicht auf die Sprünge helfen. Seine Trailer und viele weitere Infos findet man übrigens auf seiner neuen Homepage.

Jogi Bitter

Nationaltorhüter Johannes “Jogi” Bitter

In der zweiten Hälfte erzielte GWD noch genau 2 Feldtore – zu wenig um an die clever spielenden Hamburger nochmal heranzukommen. Der Rückraum, ohne Haaß kopflos, schaffte es kaum noch über die HSV-Deckung. Einer der Rückraum-Treffer kam übrigens von Andy Simon, sonst als Linksaußen eher für andere Impulse zuständig.

Gylfi vs. Jogi

Jogi Bitter vs. Gylfi Gylfason

Der beste Mindener auf dem Platz hieß Arne Niemeyer, der spielt aber nunmal inzwischen für Hamburg – und machte seine Sache in der Rückraummitte, eigentlich nicht seine Position, gar nicht schlecht. So sehr das verlorene Spiel schmerzt, für Arne freut uns die Titelchance natürlich doch.

Jan-Fiete Buschmann

Jan-Fiete Buschmann bleibt in der Deckung “hängen”

Kneipennacht 2009 in der Neuen Schmiede

Montag, den 2. März 2009

Es war mal wieder ein rauschendes Fest. Wie bereits im letzten Jahr ging’s hoch her in der “Neuen Schmiede” im schönen Unna. Seit Wochen war die Kneipennacht bei Ralf Bieri in der Schmiede restlos ausverkauft, Mirage versprechen halt immer ein volles Haus.

Melanie

Nur geträumt mit Mel

Der Aufbau gestaltete sich altbekannt: Zwei Stacks Seeburg Acoustic Line K2 / B1801, RAM Amping. Zwei Viererbars PAR 64 und zwei Stufenlinsen 1kW. Reduktion auf das nötigste. Änderungsbedarf ergab sich nur bei letzterem Frontlicht. Durch die Foto-/Literaturausstellung der Schreibbar, die parallel in der Schmiede stattfand hing einer der riesigen Keilrahmen mitten in der Lichtlinie zur Bühne. Doch kein Problem für das es nicht auch eine Lösung gab, und so erstrahlten Tom & Mirage desabends nichtsdestotrotz im vollen Lichte. Ralf hatte seit Silvester ausserdem in LED Moving-Heads investiert, die das Lichtbild während der Show weiter verfeinerten.

Partytime

Es war schon voll…

Um kurz vor 21 Uhr gings los – und endete erst um 2 Uhr, eine Stunde nach dem geplanten Schluss. Welchen besseren Nachweis der Partyqualitäten von Mirage kann es geben? Zeitweise war es so voll in der Schmiede, dass Tontechniker Thomas Lange sein Pult gegen Stehtischsucher verteidigen musste, die ein ums andere Glas auf dem 01V96 abstellen wollten. Aber – am Schluss blieb der Mischer doch Sieger. Ebenso wie Mirage, die trotz der Erkrankung von Sängerin Jacky (gute Besserung auf diesem Wege) als die großen Gewinner des Abends in Unna nach Hause gingen.

Thorsten Hohagen

Ein Mann und seine Strat