Monatsarchiv für Mai 2009

Ausverkauf!

Freitag, den 29. Mai 2009

Freitag abend, 22 Uhr…der letzte Truck für die zahlreichen Pfingstveranstaltungen ist vollgeladen. Im Lager herrscht gähnende Leere:

Darüber, was wir an Pfingsten so alles anstellen, wird dieser Blog natürlich demnächst berichten. Bis dahin wünschen wir allen Lesern frohe Pfingsten!

2. Enzer Himmelfahrtsrock

Dienstag, den 26. Mai 2009

Nach dem sehr schönen Event im letzten Jahr, ließ man es sich im kleinen Enzen bei Stadthagen auch in diesem Jahr nicht nehmen, den Vatertag mit einer ordentlichen Portion Rock ‘n Roll zu feiern.
Headliner, wenn man es bei dem kleinen, familären Konzertereignis so nennen kann, waren in diesem Jahr The Lords. Die begingen in diesem Jahr ihr fünfzigstes Bühnenjubiläum und zeigten sich trotz einiger Stimmungsprobleme bei Lord Leo’s Tele (und das obwohl auch diese Gitarre aus den Händen von unserem Freund Rainer Buschmann stammt) in bester Spiellaune. Und auch die zahlreichen Fans wussten die Liedzeilen von Lord Leo, Lord Bernd, Jupp und Charly lauthals mitzusingen.

The Lords

The Lords

Vor den Lords wurde das Programm von zwei Mindener Koriphäen bestritten. Den Anfang machten The Blackbirds, die schon lange Freunde unseres kleinen Unternehmens sind. Die Band rund um Sänger Manni Schmidt gibt’ s in wechselnden Besetzungen schon seit 1962. “Allround-Waffe” Jens Petersen (wo spielt der eigentlich nicht?) bedient hier ganz hervorragend mit Volker Wardeski die Gitarrenabteilung.

The Blackbirds

Soundcheck mit The Blackbirds

Und natürlich gab auch Peter Wilcek’s CCR Revival Band ein neuerliches Gastspiel in Enzen. Bei bestem Wetter durfte man also Green River und Down on the Corner lauschen - was gibt’s eigentlich schöneres an einem Vatertag? Wie so oft konnte Jens Petersen auch hier die Füße nicht still halten und sorgte für Super-Sound und -Stimmung am FoH. Außerdem durfte unsere Recording-Lösung Mac plus Motu 828 MKIII hier zeigen was sie kann - und das ist so einiges. Mission Livemitschnitt erfolgreich gelungen.

Peter Wilcek

Peter Wilcek

Da die Musik der auftretenden Bands eher Vintage-Charakter hatte (was durchaus positiv gemeint ist), gab’s auch bei PA und Mikrofonie eher die traditionelle Variante. An Snare und Gitarren durfte jeweils ein gutes altes Shure SM57 “ran”, die Kick wurde für den stampfenden 60s Sound von einem Beta52 direkt am Schalloch abgenommen - das Audix D6 wäre hier wohl zuviel des Guten gewesen.

Jörn Schlüter & Rolli Reuter

Jörn “Poorboy” Schlüter und Roland “Rolli” Reuter

Seeburg Acoustic Line K2 und B1801 drückten den Sound souverän über den Platz und im Monitorbereich sorgten die A8en gleichen Herstellers für Erstaunen beim netten Lords-Techniker. Man zeigte sich besorgt, ob die Wedges denn auch ohne EQing laut genug gingen - und wurde von der wirklich vielen Luft nach oben überrascht. Die Lords sind eine relativ laute Kapelle (Lord Leo spielt seine RBC-Tele über einen Hiwatt-Amp plus 4×12er und bekommt dazu Monitoring aus Wedges UND In-Ear).

Bernd

Bernd “Blinky” Reuss

Petrus war den Enzenern auch in diesem Jahr ein guter Freund, kein einziger Tropfen Regen fiel während des Vatertags auf den kleinen Ort in Schaumburg-Lippe hernieder. Und so soll es auch nächstes Jahr sein, wir sind gerne wieder mit dabei.

Jens Petersen und Christian Simon

Die “Vielspieler” Jens Petersen und Christian Simon drücken aus, wie toll sie alles in Enzen fanden - inkl. FoH scheinbar

Schützenfeste in Stemwede

Sonntag, den 24. Mai 2009

Die Schützenfeste in Stemwede sind in diesem Jahr fest in den Händen einer Band - Holy Moly. Die ersten drei Shows der “Sniperball-Tour” wie Olli es einmal so schön ausdrückte, fanden in diesem Jahr in Reiningen-Dielingen und Oppenwehe statt.

Holy Moly

Holy Moly

Und wer jetzt erwartet hat, dass die etwas “andere” Top40-Band Holy Moly hier zu rockig zu Werke ginge, sah sich getäuscht. Sehr versiert wurde auf den Tanzbedarf der Gäste eingegangen - Anfangen mit Discofox, aufhören mit Punkrock - so soll’s eine professionelle Party-Band können. Respekt.
Die Technik stellten bei den drei Shows die Kollegen von der Light & Sound Machine, von uns, wie immer, FoH-Material und -Techniker. 12 LED-Washer wurden als Matrix in die Backtruss verbaut, DMX-Bars mit Powercon machens möglich, dazu kamen vier Robe Scanner 575 XT, StudioPARs als Frontlicht sowie diverse PAR64 für die restliche Bühnenbeleuchtung.

Einmal in Rot...

Einmal in Rot…

Während in Dielingen noch die “Standard” Ohm-PA TRS218 und TRS212 den guten Sound lieferte, durfte es für die beiden Tage in Oppenwehe gern etwas mehr sein (Heimspiel von Light & Sound Machine - klar). Zwei Sechserarrays die2.7 kombiniert mit zwei die3CD. Schöner hätt’s nur werden können, wenn ausreichend Strom vorhanden gewesen wäre. Merke: 200 Volt reichen nicht aus, um amtliches Equipment auch amtlich zu speisen. Und wenn ein Lexicon PCM70 schon “Power Low” anzeigt und die Ausgangswandler keinen Ton mehr von sich geben, ist das meist ein eindeutiges Zeichen. Die 40kW, die der Würstchenbude zur Verfügung standen, gab’s für Licht und Ton leider nicht. Um ein optimales Ergebnis erzielen zu können, sei also jedem Veranstalter ein anständiges Power Management ans Herz gelegt.

Einmal in Rot...

…Einmal in Blau…die LED-Washer-Matrix ist im Hintergrund sehr gut zu erkennen

Ten Sing in der Stadthalle Lübbecke

Freitag, den 22. Mai 2009

Eine Veranstaltung der besonderen Art führte uns in der letzten Woche in die Stadthalle nach Lübbecke. TEN SING - Die 20te! war hier das Motto, heißt, dass die Ten Sing- Gruppe Lübbecke hier ihr 20. Konzert durchführte und sie nebenbei auch noch zwanzigjähriges Bestehen feiert. Ten Sing ist der “kreative Abzweig” des CVJM, in dem sich wöchentlich junge Leute treffen und innerhalb eines Jahres eine Show mit Musik, Tanz und Theater auf die Beine stellen. In Deutschland gibt es 130 Ten Sing- Gruppen mit über 5000 Mitgliedern. Und was die Lübbecker hier erarbeitet haben, war wirklich beeindruckend: Musikalisch wurde die volle Bandbreite von Eric Clapton über Genesis bis hin zu The Offspring geboten; die Solisten wurden dabei unterstützt von einer fabelhaften Band und stimm- und bewegungsgewaltigem Chor. Zwischendurch gab es noch Theatereinlagen mit sozialkritischem Touch und eine Schwarzlicht-Tanzgruppe. Die Stimmung in der ausverkauften Stadthalle war grandios und die Ten Singer wurden nicht ohne eine Vielzahl von Zugaben von der Bühne gelassen!


Impressionen…

Wir von Lange & Ohlemeyer kümmerten uns um die Beleuchtung sowie die PA-Anlage, während Mikrofonie, Multicore und FoH-Platz nebst Techniker von Ten Sing (die eine eigene Technik-Abteilung haben!) kamen.
Hauptelemente des Lichtdesigns waren einige Bahnen Trevira CS-Projektionsstoff, die in geschwungenen Kurven über der Bühne angebracht wurden und mit sechs Studio Due Minicity 150 hinterleuchtet wurden. Durch das CMY-Farbmischsystem dieser Lampen - eigentlich für Architekturbeleuchtung konzipiert - konnten die Stoffe und damit das gesamte Bühnenbild von einer Sekunde auf die andere in andere Farben und Stimmungen getaucht werden.


…über Impressionen…

Für bewegte Effekte wurden unsere “Klassiker”, Robe Colorspot 575 AT eingesetzt, angereichert mit 24 PAR 64 als Hinterlicht. Vor der Bühne gab es eine Fronttraverse mit 10 1 kW-Stufenlinsen, um die verschiedenen Zonen der Bühne und des Theaterspiels ins rechte Licht zu rücken. Ein Hazer sorgte für feinen Nebel, die Ansteuerung übernahm ein Jand’s Hog 250.
Beschallungstechnisch kam die Kombination Seeburg Acoustic Line B1801 + K2 zum Einsatz, gemischt wurde auf dem Ten Sing’schen Allen & Heath GL4000 nebst Outboards.


…über Impressionen.

Beeindruckend übrigens die Einsatzfreudigkeit der Akteure nicht nur bei der Show, sondern sogar noch beim Abbau: Dank der engagierten Ten-Singer war das komplette Material in weniger als 90 Minuten abgebaut und verladen. Wir danken für den Einsatz und die tolle Show und freuen uns schon auf die “21te” !

GWD vs. HSV Hamburg

Sonntag, den 17. Mai 2009

25:31 - gut gespielt, aber dennoch verloren. Die Mannen von GWD durften dieses mal zu AC/DCs Thunderstruck einlaufen - und setzten die Vorgaben des Songs in der ersten Halbzeit gegen den HSV Hamburg gut um. Zwischenzeitlich hatten die Hamburger nichts dagegen zu setzen und GWD führte mit zwei Toren.

Michael Hegemann

Michael Hegemann

Auch wenn der HSV zur Halbzeit aufgeholt hatte und mit einem Tor in Front lag, verloren schien noch nichts.
Doch Martin Schwalb, das muss man sich vor Augen halten, hat im Gegensatz zu Richard Ratka immer de facto zwei komplette erste Mannschaften zur Verfügung. Das macht im Endeffekt den Unterschied aus.

Moritz Schäpsmeier

Moritz Schäpsmeier

Hatte ex-Mindener Arne Niemeyer in der ersten Hälfte noch einige Spielanteile, so war er im Angesicht des Starensembles um die Gille-Brüder im weiteren Verlauf auf die Bank verbannt.
So kam es wie es kommen musste, GWD musste Hamburg ziehen lassen, auch wenn der HSV wesentlich weniger souverän auftrat, als man es von einer solchen Spitzentruppe erwarten durfte.

Allen & Heath iLive-T - Seminar in Minden

Freitag, den 8. Mai 2009

Es ist ein offenes Geheimnis, dass wir von Lange & Ohlemeyer Veranstaltungstechnik seit einiger Zeit auf der Suche nach einem neuen digitalen Mischpult für unsere Tonabteilung sind. Interessante Konzepte bietet der Markt im Moment viele und mit dem Allen & Heath iLive-T ist Anfang des Jahres ein weiteres dazugekommen.

20 Gäste fanden sich bei uns zum iLive T-Seminar ein

20 Gäste fanden sich bei uns zum iLive T-Seminar ein

Das iLive T kann vieles, was die meisten Mitbewerber wenn überhaupt erst in wesentlich höheren Preisregionen anbieten. Eine freie Arbeitsstruktur ist das größte Plus des Pults. Die 112 Fader der großen beziehungsweise die 80 Fader (28 bzw. 20 auf jeweils 4 Bänken) lassen sich frei mit Inputs, Auxmaster, DCAs, Subgruppen etc. belegen. In jedem der 30 (!) Mixbusse (Aux, Subgruppen, Matrix, Master) steht ein volles Processing incl. grafischem Terzband-EQ zur Verfügung. Das Channelprocessing ermöglicht über dezidierte Buttons und Regler den direkten Zugriff über auf alle wichtigen Parameter innerhalb eines Kanals - eine Erlösung für jeden Tonmann, der sich über die vielen Untermenüs bei vielen Digitalkonsolen unter 25000 Euro geärgert hat. Hinzu kommt ein systemintegriertes digitales Multicore-System, dass die schweren Analogcores durch ein einfaches CAT.5-Kabel ersetzt. Ein Touchscreen erleichtert den Arbeitsablauf nochmal erheblich.

Markus Sinsel

Markus Sinsel von Allen & Heath führte kurzweilig durch das Seminar

Das sind nur einige der Features, die das Pult für viele User und Vermieter interessant macht. Um uns und unseren Kunden und Kollegen das Pult grundlegend vorzustellen und einen Einstieg in die Arbeit mit dem iLive T-System so einfach wie möglich zu gestalten, veranstalteten Allen & Heath und der deutsche Vertrieb Audio Technica ein Seminar zum Thema in unseren Räumlichkeiten. Mit über 20 Gästen war die Veranstaltung erwartungsgemäß gut besucht. Unser Conference Room reichte dafür natürlich nicht aus und so wurde kurzerhand die Ladezone zum Seminarraum umgebaut. Danke an dieser Stelle an die Kollegen von der Light & Sound Machine, die uns mit Tischen und Stühlen ausgeholfen haben.

iLive T112 Surface

iLive T112 Surface

Markus Sinsel, Produktmanager von Allen & Heath führte kurzweilig durch die Struktur des Pultes und erklärte
Abläufe wie Setup, Mixing und Anbindung der einzelnen Systemkomponenten. Neben ihm waren auch die Kollegen Manfred Sumfleth und Erwin Stange von Audio Technica vertreten.

Hands on T112

Natürlich durfte auch selbst Hand angelegt werden

Das gesamte Seminar in diesem Bericht zusammenfassen würde hier den Rahmen sprengen. Jedem, den das Pult interessiert, sei die iLive-Homepage ans Herz gelegt, Fragen können aber auch hier im Blog gern gestellt werden. Alle Teilnehmer des Seminars bestätigten, dass das iLive T die Erwartungen, die man bisher an ein digitales Mischpult in der Preisklasse bis 30000 Euro stellte bei Weitem übertrifft. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei Markus und Manfred, die dieses Seminar kurzfristig möglich gemacht haben. Wir hoffen, allen Teilnehmern hat es in Minden gefallen.

Achja, das Wichtigste: Wir haben unser iLive T112 mit iDR 48 Rack bereits bestellt.

Kai-Uwe fasst das Seminar zusammen

Kai-Uwe Lange von SOS Veranstaltungstechnik fasst das Seminar zusammen

Tanz in den Mai in Schermbeck 2009

Dienstag, den 5. Mai 2009

Mirage und der Tanz in den Mai in Schermbeck gehören bekanntlich schon seit Jahren zusammen. Und auch in diesem Jahr rockten die fünf lustigen Musikanten mit Unterstützung von Lange & Ohlemeyer Veranstaltungstechnik das Zelt bis in die frühen Morgenstunden.
Es war ganz schön voll in Schermbeck. Ton- und Lichtanlage wurden schon im Vorfeld für die große Bühne in dem großen Zelt aufgestockt.

Die Melanie

Die Melanie

Manuel Ohlemeyer hatte insgesamt acht Coemar ProSpot 250 LX, vier Robe ColorSpot 575 AT, 36 PAR64-Scheinwerfer, acht PAR64-ACL-Scheinwerfer, vier Stufenlinsenscheinwerfer und ein Martin Atomic 3000 an seinen beiden Lichtkonsolen anliegen. Der große Projektionsvorhang tat sein übriges um Mirage angemessen in Szene zu setzen.

Tom

Diese Pose nennen wir inzwischen “Den Tom machen…”

Im Tonbereich gab’s ebenfalls Verstärkungen. Neben dem üblichen Seeburg Acoustic Line Material (vier K2, acht B1801) beschallten zwei TSE Infra und zwei A8 als SubLows und Infills die Tanzfläche. Knut Steiner’s Toms und Snare wurden diesesmal mit Audix Micro-D abgenommen, auch Torsten Hohagen’s Backingvocals kommen ja schon seit einiger Zeit über ein Audix-Mikrofon - das OM7. Zentrales “Gehirn” der Anlage - Yamaha 01V96 mit Extensions, ergänzt durch ein kleines Effektrack - 1 x Lexicon PCM 70, 1 x TC Electronics D-Two.

Jogi von Maraton

Jogi von Maraton

Der Tanz in den Mai in Schermbeck wird seit Jahren schon von zwei Bands “bestritten”, auf der Mirage gegenüberliegenden Bühne nahmen die netten Kollegen von Maraton die Gäste mit auf eine Zeitreise von den 70ern bis heute.

Mirage

Einmal Coemars von hinten bitte…

Auch in diesem Jahr konnten die Veranstalter in Schermbeck wohl zufrieden sein, Super-Stimmung, volles Zelt, zufriedene Gäste, selbst aus unserem schönen Minden war ein Mirage-Fanbus angereist. Man sieht sich dann wohl spätestens nächstes Jahr wieder in Schermbeck.

Die Mirage-Bühne

Die Mirage-Bühne

Ein spezieller Dank geht übrigens, mal wieder, an Tom Jonas, der so freundlich war uns seine “Knipse” für sehr viele sehr schöne Fotos zur Verfügung zu stellen. Einige mehr davon finden vielleicht in den nächsten Tagen noch ihren Weg in den Mirage-Blog.

Allen & Heath iLive-T Seminar

Sonntag, den 3. Mai 2009

Am 06.05.2009 findet in unseren Räumen ein kleines aber feines Seminar zum aktuellen Renner bei Allen & Heath - dem iLive T-Pult - statt.

Für alle Teilnehmer hier eine Karte mit der Anfahrt zu unserem Firmengebäude:


Größere Kartenansicht

Unsere Adresse ist noch relativ neu. Daher keine Angst, wenn TomTom meint, der Askanierweg ginge nur bis zur Hausnummer 7. Am Ende der Straße geht es geradeaus auf einen Betriebshof, unser Gebäude ist die flache Halle auf der rechten Seite.

Wir freuen uns auf Euer Erscheinen.