GWD vs. TBV Lemgo

Das Saisonheimspiel vom letzten Samstag in der Kampa-Halle hätte auch GWD vs. Deutschland heissen können. Das Lemgoer Konzept, mit Hilfe eines potenten Sponsoren eine große Anzahl speziell deutscher Stars anzusammeln, scheint sich endlich auszuzahlen. Der Spielbogen auf Seiten des TBV liest sich wie ein who is who der deutschen Nationalmannschaft. Florian Kehrmann, Daniel Stephan, Sebastian Preiß, Lars Kaufmann, Rolf Herrmann, Carsten Lichtlein und nicht zuletzt der verletzte Michael Kraus sowie der Trainer mit Spiellizenz und gleichzeitig Kapitän der Nationalmannschaft, Markus Baur.

Weltmeister zu Gast in der Kampa-Halle

Obwohl dem TBV ein stockender Motor nachgesagt wird, hatte die Truppe aus dem Lipperland von der ersten Sekunde an das Spiel in der Kampa-Halle im Griff. GWD fand kein Mittel gegen den sehr konzentriert zu Werke gehenden Angriff der Gäste und die Deckung fiel teilweise auseinander wie Stückwerk. Lemgo war früh weggezogen und bis zum Endstand von 33:38 kam GWD nie wirklich gefährlich heran. Richard Ratka schonte seine angeschlagene erste Garnitur über lange Strecken des Spiels, Arne Niemeyer und Michael Haaß durften nur wenig zum Spiel beitragen. Auch wenn die Kampa-Halle in dieser Saison das erste Mal, trotz Sturm Emma, komplett ausverkauft war, hatten die zahlreich angereisten und lautstark anfeuernden Fans des TBV das bessere Ende für sich.

Kehrmann vs. Kosanovic

Somit war leider auch diesmal dem sehr guten Trailer über die erlegte Lemgoer Wappenkuh kein überzeugendes Spiel gefolgt. Den Mindenern bleiben damit nur noch die Heimspiele gegen Nordhorn, Wetzlar, Großwallstadt, die Rhein-Neckar Löwen und Nettelstedt um in der Kampa-Halle Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

Positiv – die Trailertechnik stand bereits 15 Minuten nach Anwurf komplett abgebaut zum Verladen bereit

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