Gerrit Bökelheide – der Azubi-Beitrag
Mal was neues:
Der Azubiblog, erschreckend neu und trotzdem gut.
Hier werdet ihr in regelmäßigen Abständen Informationen über meine Ausbildung finden.
Ich habe bisher so ziemlich alles miterleben dürfen, was ihr hier im Blog findet, von den Weserliedern bis zum Schwimmerkarneval.

Auch wenn Gerrit am Anfang noch nicht wusste was in der Ausbildung auf Ihn zukommt…
Bei Produktionen, egal welcher Größenordnung wird meist nach einem bestimmten Prozedere verfahren. Zunächst werden die Ladelisten im Rahmen der Planung der Jobs erstellt und “abgearbeitet”, das heisst Material kontrollieren, Kisten packen, Truck laden. Auch der sonstige Ablauf ist klassisch, wie man sich das so vorstellt, Ausladen, Aufbauen, Show (die meist von unseren Mitarbeitern betreut wird), Abbauen, Einladen, an der Halle wieder Ausladen. Zwischen den eigentlichen Produktionen sind meist Vorbereitungsarbeiten zu leisten, Probeaufbauten, Materialkunde und -wartung. Solche Sachen halt.
Wie bin ich überhaupt zu diesem Job gekommen??
Das Ganze fing bei mir mit Zehn Jahren auf der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule an. Dort habe ich in einer Band gespielt und siehe da, ich wurd gleich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei den jährlich stattfindenden Winterfesten die Technik zu betreuen. Musiker = Techniker, irgendwer muss sich mit den Knöpfen ja auskennen.
Damals hab ich dann natürlich sofort zugesagt. Bei meinem ersten Winterfest und auch allen darauf folgenden habe ich dann in der Aula der KTG den Verfolger gefahren. Während dieser Winterfeste fragte mich dann ein Lehrer, der die Tucholsky-Bühne leitet, ob ich nicht auch Lust hätte, bei ihm Technik zu machen und auch dort hab ich sofort zugesagt.
Das sprach sich rum und so war ich dann auch noch bei der VHS-Theaterwerkstatt, der Freilichtbühne Porta Westfalica und auch im Stadttheater als Techniker unterwegs.

…so hatten er und Erik doch von Anfang an großen Spass an ihrem Job
Diese ganzen Erfahrungen haben mich so in meinem Berufswunsch geprägt, dass ich mir für mich keinen anderen Beruf als den des Veranstaltungstechnikers hergeben möchte.
Gerrit Bökelheide
Am 22. Februar 2009 um 11:11 Uhr
na bei dem foto haste aber dein 25 euro-grinsen aufgelegt, technik xD. – schöner artikel herr bökelheide, bin gespannt auf mehr! ich sehe da durchaus parallelen zu einem mir sehr gut bekannten veranstaltungskaufmann^^. “haste nicht mal lust n konzert zu veranstalten?” – zugesagt, angefixt, dabei geblieben…! ich glaub für nen job in der ganzen branche muss man entweder verrückt oder dafür geboren sein. warum sonst tut man sich sonst jedes mal den stress an, kommt erst tief in der nacht nach hause und arbeitet grundsätzlich dann wenn andere leute feiern!?! weils irgendwo auch verdammt viel spaß macht und man mit dem wissen nach hause gehen kann, dass man dazu beigetragen hat, vielen leuten einen schönen abend ermöglicht zu haben.
auf jeden fall ne sehr interessante blog-kategorie! so, weitermachen…!
ps: die hameln-show am freitag is übrigens gut gelaufen. hat mich mal wieder 5 jahre meines lebens gekostet aber sonst wärs ja auch langweilig gewesen…